Tag1:
Anreise
Die Lungauer Veilchen sind wieder auf Touren.
Um 10.00 Uhr war Treffpunkt an der CAT-Station um die große Reise nach Köln
anzutreten. Pünktlich ging es in Richtung Airport wo es zum Frühstück gleich
mal 3 Biere gab. Nach kurzem plauschen mit den Sicherheitsbeamten mussten wir
zur Stärkung noch ein kleines Bierchen nehmen wo es gleichmal zu einem Date mit
einer hässlichen Vorstadtnutte kam. Nach
dem Mittagessen ging es schon los in Richtung Gate C41.
Kapitän Stefan hob mit deutscher Pünktlichkeit
um etwa 15 Minuten nach Plan ab. Mit an Bord waren unsere Freunde aus dem
schönen Pinkafeld. Nach kurzem Flug waren wir auch schon in Düsseldorf.
Dort gab es bis auf Wegfindungs-Probleme keine
weitere Verzögerng. Mit der DB ging es dann um 17.30 Uhr nach Köln. Die Fahrt
mit der deutschen Bahn brachte uns die Einsicht unsere Öbb wieder als
qualitativ hochwertiges Bahnunternehmen anzusehen. Vom Bahnhof Köln fuhren wir
per Taxi in das Hotel.
Nach kurzer Zimmerbesichtigung ging es zum
Abendessen noch an die Bar. Danach zogen wir uns in den Swimming Pool und die
Sauna zurück. Die LV08 reisen schließlich mit Stil.
Tag 2:
Matchday
Nach einer kurzen Nacht mit Tagwache kurz vor
0800 ging es zum Frühstück, wo wir feststellen das unser Oberhaupt „Hungry“
seine Freude mit dem Buffet gehabt hätte. Pünktlich um 10.00 Uhr machte man
sich gestärkt und per Tram in zum Dom-Platz auf. Die restlichen LV08 warteten
dort bereits. Kurze Zeit später gesellten sich auch unsere Schweizer Freunde zu
uns, Silvia und Armin. Mit ca. 30 Leuten machte man sich auf zum Treffpunkt. Zu
unser aller Staunende und Unverständnis wurden wir dort von „netten“ Polizisten
mit einem Platzverbot bestraft und aufgefordert zu gehen. Es wurde uns
mitgeteilt sich am Neumarkt einzufinden um von dort mit einem Sonderzug direkt
zum Stadion zu fahren. Ohne jegliche Begleitung oder weitere Informationen ging
es durch die Fußgängerzone, vorbei an Nobelboutiquen zum Neumarkt. Die dortigen
Polizeibeamten waren erstaunt als wir ihnen Mitteilten dass der neue Treffpunkt
nun am Neumarkt lag. Daher wussten sie
auch nicht was sie nun mit uns tun sollten. Es trafen immer mehr Fans ein und
diese wurden nun auch kontrolliert und vorsorglich auf Listen vermerkt. Wir
wurden in den Sonderzug verfrachtet.
Beim Stadion angekommen gab es wieder enorme
Mengen an Informationen, daher wäre es uns fast gelungen den falschen Ausgang,
zur Fantribüne der Kölner, zu nehmen. Nachdem wir dann am Richtigen Eingang auf
Bomben und ähnliches kontrolliert wurden konnten wir damit beginnen unseren
Fetzen aufzuhängen.
Das Spiel begann und obwohl es anfangs noch
nach einer interessanten Partie aussah stellte sich doch recht schnell Unmut in
den Reihen der Fans ein. Die beiden Mannschaften, Not und Elend, spielten 70
Minuten eine ziemlich langweilige Partie, dann geschah was geschehen musste und
etwa in der 75 Minute fiel das Tor für den 1. FC Köln. Die einzige Minute wo
man von den etwa 7000 Kölnern Stimmung hörte. Danach versuchte die Austria noch
auszugleichen und vergab die Chancen eine nach der Anderen. Fazit des Spiels,
keine Veränderung von vor der Winterpause zu sehen. Wir sind schon auf das
Derby gespannt und, dass nicht nur positiv.
Nach dem Match wurden wir wieder zum
Ausgangspunkt zurückgebracht und dort in die Freiheit entlassen. Nach guter
österreichischer Manier wurde uns von unserem Geleitschutz an der
Ausstiegshaltestelle mitgeteilt: „ Jetzt könnt ihr machen was ihr wollt, das
geht mich nichts mehr an.“
Gesagt getan, wir dinierten um Hard Rock Cafe
Köln und verbrachten dort einige Zeit bei Bier und Essen. Am Abend ging es
weiter in die Stadt wo wir uns ein Lokal suchten. Den Abend ließen wir dann
gemütlich ausklingen und trennten uns gegen Mitternacht. Per Taxi ging es
zurück ins Hotel, wobei wir auch gleich allerlei über die ortsansässigen Puffs
lernten, der Taxifahrer muss ein Stammgast sein.
Tag 3:
Heimreise
Nach deftigem Frühstück mit Kaffé und Rührei,
Würstchen und Minifrikadellen, packten wir unsere Sachen zusammen und machten
uns bereit zum Auschecken. Plan war es sich gegen 12.00 am Dom-Platz mit
unseren Schweizer Freunden zu treffen, was uns leider nicht gelang. Aufgrund
der Menschenmassen und der fehlenden Kommunikationsmöglichkeit fand man sich
leider nicht. Nichts desto trotz besichtigten wir den Kölner Dom um auch etwas
für die Kultur zu tun. Danach ging es weiter durch den Bahnhof Richtung Rhein.
Am Ufer entlang fanden wir schließlich einige Lokale wo wir uns stärken
konnten. Manch Mittreisender („Matthias“) wollte sich schon mit dem Mafiapaten
im „Cosa Nostra“ anlegen, was wir durch weiterreisen verhindern konnten. Eine
weitere Anlaufstelle war ein Aussichtsturm am anderen Rheinufer, dort trafen
wir auch Freunde vom Violetten Adel die dieselbe Idee hatten. Direkt am Rhein
fanden wir eine nette Kneipe wo wir uns noch ein Abschiedskölsch kauften. Wir
bemerkten bald das wir zwar in einem FC-Köln Lokal sitzen, jedoch kam es weder
zu Problemen mit Fans noch mit der Bedienung. Die Zeit verging wie im Flug und
nach ein paar weiteren Stärkungsgetränken im Freien (kein Scherz in Köln kann
man noch draußen sitzen) brachen wir Richtung Bahnhof auf.
Am Flughafen wurde schnell eingecheckt. Bei
der Sicherheitskontrolle löste der Terrorist der Gruppe Matthias den
Sprengstoffcheck aus, was noch etwas Zeit zur Nachkontrolle forderte. Danach
durften wir allerdings auch schon in den Wartebereich aufbrechen. Bei Cola und
Sandwich entstanden schon die ersten Zeilen dieses Berichtes, das schreiben
stellten wir dann allerdings ein als der Violette Adel sich zu uns gesellte und
kurz darauf auch noch der Flug der AUA nach Wien und Graz gestrichen wurde.
Doch Flyniki aka. Airberlin kennt keine Angst und so hob der Flug fast
planmäßig ab. Pünktlich landeten wir in Wien und das ohne Probleme. Alle
Lungauer Veilchen erreichten die Heimat nach einem geilen Auswärtstrip
unbeschadet.
In diesem Sinne
FORZA VIOLA
Clemens, Martin, Matthias.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Du möchtest uns etwas zu diesem Blog mitteilen ? Nur zu, wir beissen nicht.