Dienstag, 4. Februar 2014

Reisebericht 2 - Köln



Tag1: Anreise

Die Lungauer Veilchen sind wieder auf Touren. Um 10.00 Uhr war Treffpunkt an der CAT-Station um die große Reise nach Köln anzutreten. Pünktlich ging es in Richtung Airport wo es zum Frühstück gleich mal 3 Biere gab. Nach kurzem plauschen mit den Sicherheitsbeamten mussten wir zur Stärkung noch ein kleines Bierchen nehmen wo es gleichmal zu einem Date mit einer hässlichen Vorstadtnutte kam.  Nach dem Mittagessen ging es schon los in Richtung Gate C41.
Kapitän Stefan hob mit deutscher Pünktlichkeit um etwa 15 Minuten nach Plan ab. Mit an Bord waren unsere Freunde aus dem schönen Pinkafeld. Nach kurzem Flug waren wir auch schon in Düsseldorf.
Dort gab es bis auf Wegfindungs-Probleme keine weitere Verzögerng. Mit der DB ging es dann um 17.30 Uhr nach Köln. Die Fahrt mit der deutschen Bahn brachte uns die Einsicht unsere Öbb wieder als qualitativ hochwertiges Bahnunternehmen anzusehen. Vom Bahnhof Köln fuhren wir per Taxi in das Hotel.
Nach kurzer Zimmerbesichtigung ging es zum Abendessen noch an die Bar. Danach zogen wir uns in den Swimming Pool und die Sauna zurück. Die LV08 reisen schließlich mit Stil.
Tag 2: Matchday

Nach einer kurzen Nacht mit Tagwache kurz vor 0800 ging es zum Frühstück, wo wir feststellen das unser Oberhaupt „Hungry“ seine Freude mit dem Buffet gehabt hätte. Pünktlich um 10.00 Uhr machte man sich gestärkt und per Tram in zum Dom-Platz auf. Die restlichen LV08 warteten dort bereits. Kurze Zeit später gesellten sich auch unsere Schweizer Freunde zu uns, Silvia und Armin. Mit ca. 30 Leuten machte man sich auf zum Treffpunkt. Zu unser aller Staunende und Unverständnis wurden wir dort von „netten“ Polizisten mit einem Platzverbot bestraft und aufgefordert zu gehen. Es wurde uns mitgeteilt sich am Neumarkt einzufinden um von dort mit einem Sonderzug direkt zum Stadion zu fahren. Ohne jegliche Begleitung oder weitere Informationen ging es durch die Fußgängerzone, vorbei an Nobelboutiquen zum Neumarkt. Die dortigen Polizeibeamten waren erstaunt als wir ihnen Mitteilten dass der neue Treffpunkt nun am Neumarkt lag. Daher wussten  sie auch nicht was sie nun mit uns tun sollten. Es trafen immer mehr Fans ein und diese wurden nun auch kontrolliert und vorsorglich auf Listen vermerkt. Wir wurden in den Sonderzug verfrachtet.
Beim Stadion angekommen gab es wieder enorme Mengen an Informationen, daher wäre es uns fast gelungen den falschen Ausgang, zur Fantribüne der Kölner, zu nehmen. Nachdem wir dann am Richtigen Eingang auf Bomben und ähnliches kontrolliert wurden konnten wir damit beginnen unseren Fetzen aufzuhängen.
Das Spiel begann und obwohl es anfangs noch nach einer interessanten Partie aussah stellte sich doch recht schnell Unmut in den Reihen der Fans ein. Die beiden Mannschaften, Not und Elend, spielten 70 Minuten eine ziemlich langweilige Partie, dann geschah was geschehen musste und etwa in der 75 Minute fiel das Tor für den 1. FC Köln. Die einzige Minute wo man von den etwa 7000 Kölnern Stimmung hörte. Danach versuchte die Austria noch auszugleichen und vergab die Chancen eine nach der Anderen. Fazit des Spiels, keine Veränderung von vor der Winterpause zu sehen. Wir sind schon auf das Derby gespannt und, dass nicht nur positiv.
Nach dem Match wurden wir wieder zum Ausgangspunkt zurückgebracht und dort in die Freiheit entlassen. Nach guter österreichischer Manier wurde uns von unserem Geleitschutz an der Ausstiegshaltestelle mitgeteilt: „ Jetzt könnt ihr machen was ihr wollt, das geht mich nichts mehr an.“
Gesagt getan, wir dinierten um Hard Rock Cafe Köln und verbrachten dort einige Zeit bei Bier und Essen. Am Abend ging es weiter in die Stadt wo wir uns ein Lokal suchten. Den Abend ließen wir dann gemütlich ausklingen und trennten uns gegen Mitternacht. Per Taxi ging es zurück ins Hotel, wobei wir auch gleich allerlei über die ortsansässigen Puffs lernten, der Taxifahrer muss ein Stammgast sein.

Tag 3: Heimreise

Nach deftigem Frühstück mit Kaffé und Rührei, Würstchen und Minifrikadellen, packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns bereit zum Auschecken. Plan war es sich gegen 12.00 am Dom-Platz mit unseren Schweizer Freunden zu treffen, was uns leider nicht gelang. Aufgrund der Menschenmassen und der fehlenden Kommunikationsmöglichkeit fand man sich leider nicht. Nichts desto trotz besichtigten wir den Kölner Dom um auch etwas für die Kultur zu tun. Danach ging es weiter durch den Bahnhof Richtung Rhein. Am Ufer entlang fanden wir schließlich einige Lokale wo wir uns stärken konnten. Manch Mittreisender („Matthias“) wollte sich schon mit dem Mafiapaten im „Cosa Nostra“ anlegen, was wir durch weiterreisen verhindern konnten. Eine weitere Anlaufstelle war ein Aussichtsturm am anderen Rheinufer, dort trafen wir auch Freunde vom Violetten Adel die dieselbe Idee hatten. Direkt am Rhein fanden wir eine nette Kneipe wo wir uns noch ein Abschiedskölsch kauften. Wir bemerkten bald das wir zwar in einem FC-Köln Lokal sitzen, jedoch kam es weder zu Problemen mit Fans noch mit der Bedienung. Die Zeit verging wie im Flug und nach ein paar weiteren Stärkungsgetränken im Freien (kein Scherz in Köln kann man noch draußen sitzen) brachen wir Richtung Bahnhof auf.
Am Flughafen wurde schnell eingecheckt. Bei der Sicherheitskontrolle löste der Terrorist der Gruppe Matthias den Sprengstoffcheck aus, was noch etwas Zeit zur Nachkontrolle forderte. Danach durften wir allerdings auch schon in den Wartebereich aufbrechen. Bei Cola und Sandwich entstanden schon die ersten Zeilen dieses Berichtes, das schreiben stellten wir dann allerdings ein als der Violette Adel sich zu uns gesellte und kurz darauf auch noch der Flug der AUA nach Wien und Graz gestrichen wurde. Doch Flyniki aka. Airberlin kennt keine Angst und so hob der Flug fast planmäßig ab. Pünktlich landeten wir in Wien und das ohne Probleme. Alle Lungauer Veilchen erreichten die Heimat nach einem geilen Auswärtstrip unbeschadet. 

In diesem Sinne
FORZA VIOLA
Clemens, Martin, Matthias.

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